Frankfurter Buchmesse

Italien ist Ehrengast der 76. Frankfurter Buchmesse, zum ersten Mal seit 1988. Jenes Jahr bildete den Startschuss für das erfolgreiche Format, bei dem jeweils ein Land oder eine Sprachregion einen besonderen Platz im Programm erhält.

Dieses erste Mal war ein Erfolg, sowohl im Hinblick auf die Zahlen als auch im Hinblick auf die Resonanz: der italienische Pavillon erregte Aufmerksamkeit, nicht zuletzt wegen der mit Spannung erwarteten Vorstellung von Umberto Ecos zweitem Roman „Das Foucaultsche Pendel“. Kurz nach dem Erfolg von „Der Name der Rose“, der in Deutschland fast 3 Millionen Mal verkauft wurde, meldete sich der große italienische Autor nun erneut zurück.

Unvergessen ist die Szenografie von Mario Garbuglia, der mit verschiedenen Installationen in den Cinecittà-Ateliers den verschiedenen Jahrhunderten italienischer Kultur ab 1400 huldigte.

Der Verweis auf das Jahr 1988 bringt uns zurück zu dem Motto, das für die italienische Teilnahme an der Ausgabe 2024 gewählt wurde: „Verwurzelt in der Zukunft“. Italien in Frankfurt möchte ein Bild der Kultur als Begegnungsort zwischen Tradition und Moderne, aber auch zwischen unterschiedlichen und sogar gegensätzlichen Sensibilitäten vermitteln.

Internationale Buchmesse in Frankfurt

Eine Herzenssache der italienischen Regierung

Die Vereinbarung als Gastland wurde am 5. Februar 2018 vom Kulturminister der italienischen Regierung und dem Geschäftsführer der Frankfurter Buchmesse unterzeichnet.

Der Koordinierungsausschuss

Mit Dekret des Kulturministers vom 19. November 2019 wurde ein Koordinierungsausschuss für die Umsetzung des Projekts zur Teilnahme Italiens an der Frankfurter Buchmesse 2024 eingerichtet.

Mitglieder des Ausschusses:

  • Außerordentlicher Beauftragter der Regierung 
  • Generalsekretär des italienischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit 
  • Generalsekretär des italienischen Kultusministeriums 
  • Botschafter der Republik Italien in Deutschland 
  • Generaldirektor für Bibliotheken und Urheberrecht 
  • Präsident des italienischen Zentrums für Bücher und Lesen (Centro per il libro e la lettura) 
  • Generaldirektor der italienischen Agentur für die Förderung im Ausland und die Internationalisierung italienischer Unternehmen
Eine Herzenssache der italienischen Regierung

Der Sonderbeauftragte Mauro Mazza

Mauro Mazza wurde 1955 in Rom geboren. Seit 1979 als Journalist tätig, hat er zahlreiche Essays über Literatur, Fernsehen und politische Kultur veröffentlicht. Er hat mehrere Romane geschrieben und hierfür den Acqui-Preis, den Riviera delle Palme-Preis und den Semeria-Casino di Sanremo-Preis gewonnen. Als Fernsehmanager leitete er TG2, Rai 1 und Rai Sport. Im Juni 2023 wurde er zum Sonderbeauftragten der Regierung für die Koordinierung der Aktivitäten im Zusammenhang mit der Teilnahme Italiens als Ehrengast an der Frankfurter Buchmesse 2024 ernannt.

Mauro Mazza

Normative Anforderungen

Mit Dekret des Präsidenten der Republik und gemäß Art. 11 des Gesetzes Nr. 400 vom 23. August 1988 wurde Dr. Mauro Mazza zum Außerordentlichen Beauftragten der Regierung für die Koordinierung der Aktivitäten im Zusammenhang mit der Teilnahme Italiens an der Frankfurter Buchmesse 2024 ernannt, ab dem Datum dieses Dekrets und bis zum 31. Dezember 2023.

D.P.R. 19/06/2023 

Comitato di coordinamento delle attività relative alla partecipazione dell’Italia, quale ospite d’onore alla Fiera Internazionale del Libro di Francoforte del 2024